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Trockenfutter oder Nassfutter: Was ist besser für Ihre Katze?

 

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Katze Futternapf

Trockenfutter oder Nassfutter? Beide Futtersorten haben Vor- und Nachteile. Foto: vetproduction

Grundsätzlich ist keine der beiden Futtersorten – weder Trockenfutter noch Nassfutter – besser als die andere. Katzenfutter, das als „Alleinfutter“ gekennzeichnet ist, versorgt Ihre Katze mit allen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen – egal ob Trockenfutter oder Nassfutter. Sie können Ihre Katze aber auch mit einer Kombination aus Nass- und Trockenfutter ernähren. Darüber hinaus gibt es sogenannte Ergänzungsfuttermittel, mit denen Sie das Katzenfutter zusätzlich zum Beispiel mit Eiweiß, Kohlenhydraten oder Mineralstoffen anreichern können.

 

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Der Wassergehalt macht den Unterschied

Der wesentliche Unterschied zwischen Trockenfutter und Nassfutter für Katzen ist der Wassergehalt. Nassfutter für Katzen besteht zu etwa 60 bis über 84 Prozent aus Wasser. Trockenfutter weist dagegen nur einen Wassergehalt von drei bis zwölf Prozent auf. Dies wirkt sich auf die Haltbarkeit des Katzenfutters aus: Nassfutter verdirbt wesentlich schneller als Trockenfutter für Katzen. Es gibt auch sogenanntes halbfeuchtes Futter, das etwa 40 bis 25 Prozent Wasser enthält. Es spielt in der Praxis aber kaum eine Rolle.

 

Trockenfutter für Katzen enthält zum Beispiel:

Jetzt folgen:

  • getrocknetes Fleisch
  • Tiermehl
  • Getreide

 

Nassfutter für Katzen kann unter anderem folgende Inhaltsstoffe enthalten:

  • Fleisch
  • Innereien
  • Getreide

 

Beide Futtersorten haben Vor- und Nachteil

Trockenfutter ist energiereicher als die gleiche Menge Nassfutter. Dadurch ist es die günstigere Alternative beim Katzenfutter, denn Sie benötigen weniger davon, um Ihre Samtpfote satt zu bekommen. Zudem ist es einfach zu verfüttern: Mit Trockenfutter für Katzen bleibt die Umgebung des Futternapfs sauber, Ihre Katze kann nichts verschlabbern. Verteilte Reste der Trockenmahlzeit können Sie einfach mit dem Staubsauber aufsaugen. Ein weiterer Vorteil von Trockenfutter: Es reinigt die Zähne Ihrer Katze, denn die festen Bestandteile reiben Zahnbeläge ab. Als alleinige Zahnpflege reicht Trockenfutter für Katzen aber nicht aus.

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Auch wenn Trockenfutter für Sie als Katzenbesitzer viele Vorteile bringt: Katzen bevorzugen meistens Nassfutter. Dies liegt vor allem am Geschmack. Der hohe Wassergehalt wirkt sich außerdem positiv auf den Flüssigkeitshaushalt aus. Besonders für Katzen, die ansonsten nur wenig trinken, ist Nassfutter mitunter eine gute Wahl. Dies ist zum Beispiel bei älteren Tieren häufig der Fall. Katzen, die zu Übergewicht neigen, halten ihr Gewicht mit Nassfutter häufig besser, da sie davon größere Mengen fressen können, um die gleiche Menge an Energie aufzunehmen.

Für welche Futtersorte Sie sich letztendlich entscheiden, ob für Trockenfutter oder für Nassfutter, hängt von den Bedürfnissen Ihrer Katze und Ihren persönlichen Möglichkeiten und Ansprüchen ab. Ein „richtig“ oder „falsch“ gibt es bei dieser Frage nicht, solange Sie sich für ein Alleinfutter entscheiden oder gegebenenfalls für entsprechendes Ergänzungsfutter sorgen.

 

 

Weiterführende Informationen

Autor: M. Sc. Nadja Graßmeier, Ernährungswissenschaftlerin
Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. M. Waitz
Datum: Januar 2012
Quellen:
Hand, M.S.: Klinische Diätetik für Kleintiere, Band 1. Schlütersche, Hannover 2003
Yin, S.A., Nolte, I.: Praxisleitfaden Hund und Katze. Schlütersche, Hannover 2007

 

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