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Hundezubehör: Vom richtigen Futternapf bis zum passenden Hundegeschirr

 

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Hund mit Zeckenzange

Ein wichtiges Hundezubehör ist unter anderem die Zeckenpinzette. Foto: vetproduction

Was Ihr Hund in jedem Fall benötigt:

  • Wassernapf und Futternapf
  • Liegeplatz, z.B. Korb, Matratze, Decke, Matte
  • passendes Hundehalsband oder Hundegeschirr
  • Hundeleine
  • altersgerechtes Hundespielzeug, z.B. Kauknochen, Ball etc.
  • Pflegeutensilien, wie Klauenschere, Zeckenpinzette und je nach Fell Bürste, Kamm oder Striegel

 

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Wichtiges Hundezubehör: Wassernapf und Futternapf

Besonders wichtiges Hundezubehör ist der passende Futternapf. Wenn Sie mehrere Hunde haben, benötigt jeder einen eigenen Fressnapf. Achten Sie darauf, dass er der Größe Ihres Hundes und der entsprechend notwendigen Futtermenge entspricht. Ein großer Hund wie ein Bernhardiner benötigt einen größeren Futternapf als ein Yorkshire Terrier. Auch das Material ist wichtig: Fressnäpfe aus Plastik sind praktisch, weil sie robust und einfach zu reinigen sind und es sie in vielen verschiedenen Farben gibt. Allerdings sind sie ziemlich leicht. Dies kann dazu führen, dass der Hund den Futternapf während des Fressens über den Boden schiebt. Stabiler sind Fressnäpfe aus Edelstahl oder Steingut. Einige Futternäpfe sind zusätzlich von einem Gummiring umgeben, der sie rutschfest macht. Insbesondere bei größeren und älteren Hunden ist es ratsam, den Futternapf leicht erhöht aufzustellen. Dies schont die Gelenke, weil sich der Hund zum Fressen nicht zu tief bücken muss.

Der Wassernapf sollte die gleichen Anforderungen erfüllen wie der Futternapf. Bei sogenannten Hundebars, also Kombinationen aus Wassernapf und Futternapf, kann leicht Futter in das frische Wasser gelangen. Wenn Sie zwei separate Näpfe wählen, stellen Sie sie daher mit einigem Abstand zueinander in einer ruhigen Ecke auf.

 

Auch Hunde haben es gern gemütlich

Für die Nacht oder zum Ausruhen zwischendurch benötigt Ihr Hund einen Liegeplatz. Dies kann – je nach Größe des Hundes – zum Beispiel ein mit einer Decke oder Handtüchern ausgelegter Weidenkorb, eine ausgediente Matratze oder eine warme Decke sein. Bei Zwergrassen reicht oft auch ein entsprechend großes Hundekissen aus. Manch ein Hundefreund baut oder kauft seinem Liebling sogar ein eigenes Hundebett. Gleich für welches Hundezubehör Sie sich entscheiden: Lassen Sie Ihren Hund nicht längere Zeit auf dem kaltem Fußboden liegen, denn Harnwegsinfekte (z.B. Blasenentzündungen) können die Folge sein.

Wählen Sie für die Liegegelegenheiten wie das Hundebett oder Hundekissen einen ruhigen, warmen und nicht zugigen Ort aus. Hunde sind Rudeltiere. Um nichts zu verpassen, möchten sie immer in der Nähe ihres „Rudels“ sein – also in Ihrer Nähe. Wählen Sie den Platz für das Hundebett oder den Hundekorb deshalb nicht zu weit von Ihren eigenen Ruhegelegenheiten (z.B. Sofa, Bett) entfernt, damit der Vierbeiner ihn akzeptiert und sich nicht vom „Rudel“ ausgeschlossen fühlt.

Auch Hofhunde benötigen einen Rückzugsort. Hundehütten gehören deshalb für sie zum notwendigen Hundezubehör. Gut gedämmte, doppelwandige Hundehütten schützen vor Regen, Wind und Kälte. Im Sommer spenden sie zudem Schatten.

 

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Hundegeschirr oder Hundehalsband? Geschmackssache!

Unter Hundebesitzern ist es umstritten, ob ein Hundegeschirr oder ein Hundehalsband besser ist. Manche Hundebesitzer haben das Gefühl, dass sie ihren Vierbeiner mit einem Hundegeschirr besser unter Kontrolle haben. Andere fühlen sich mit einem Hundehalsband sicherer. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Letztendlich trifft jeder Hundehalter diese Entscheidung selbst. Wichtig ist, dass die gewählte Alternative optimal auf den Hund abgestimmt ist. Sowohl ein Hundegeschirr als auch ein Hundehalsband müssen perfekt passen und dürfen nicht zu groß oder zu klein sein. Andernfalls können sie verrutschen und scheuern oder einschnüren. Ein schlecht sitzendes Hundegeschirr behindert den Hund in seiner Bewegungsfreiheit – ebenso ein Hundehalsband.

Achten Sie in jedem Fall darauf, dass Ihr Hund nicht zu stark an der Hundeleine zieht. Dies baut Druck auf, der sich beim Hundehalsband auf den Hals, beim Hundegeschirr auf den Rücken und Brustkorb überträgt. Reißt Ihr Hund an seiner Hundeleine, können Verletzungen und Verspannungen die Folge sein. Grundsätzlich ist es aber so, dass ein Hund mit einem Hundegeschirr nicht mehr zieht als mit einem Hundehalsband. Wenn Sie sich unsicher sind, welche Alternative für Sie und Ihren Vierbeiner am besten geeignet ist, kann Sie Ihr Tierarzt dazu beraten.

 

Strapazierfähige Hundeleine

Auch bei der Hundeleine haben Sie die Qual der Wahl. Das Hundezubehör sollte vor allem strapazierfähig, gut verarbeitet und nicht zu dünn sein. Achten Sie beim Material darauf, dass es angenehm in der Hand liegt. Hier bietet sich zum Beispiel eine Hundeleine aus Leder an. Sie ist widerstandsfähig und lässt sich gut greifen. Andererseits ist dieses Hundezubehör meistens recht teuer und sollte regelmäßig eingefettet werden. Eine preiswertere, ebenfalls stabile Alternative ist eine Hundeleine aus Nylon.

Jetzt folgen:

Zudem sollte eine Hundeleine auf den Hund angepasst sein. Bei großen Hunden muss sie dicker und breiter sein als bei kleinen Hunderassen. Leinen für Welpen sollten außerdem besonders leicht und gleichzeitig robust sein.

Die ideale Länge der Hundeleine richtet sich nach der Situation, in der Sie sie verwenden möchten. In der Stadt oder auf dem Hundeplatz bieten sich kürzere Leinen an. Für Spaziergänge können Sie auch längere Leinen wählen – insbesondere, wenn Ihr Hund nicht viel frei laufen kann. Rollleinen sind höchstens für ältere, gut erzogene Hunde geeignet, da der Hund daran ziehen muss, damit sich die Hundeleine ausrollt. Für junge Hunde, die noch das Gehen an der Leine erlernen, ist dieses Hundezubehör daher ungeeignet. Außerdem sind Rollleinen meist nur sehr dünn. Sie können leicht reißen oder von Fahrradfahrern und Fußgängern übersehen werden.

 

Hundebekleidung nur in Ausnahmefällen nötig

Aus tiermedizinischer Sicht ist Hundezubehör wie Hundebekleidung und Hundeschuhe nicht notwendig. Eine Ausnahme stellen Nackthunde dar. Sie haben eine sehr empfindliche Haut und benötigen daher Hundebekleidung. Vor allem im Sommer bekommen sie aufgrund des fehlenden Fells schnell einen Sonnenbrand. Wenn Sie sich für einen Nackthund entschieden haben, sollten Sie ihn deshalb im Sommer nicht ohne Sonnenschutz ins Freie lassen. Im Winter ist Hundebekleidung sinnvoll, welche das wärmende Fell ersetzt.

 

 

 

Weiterführende Informationen

 

Autor: M. Sc. Nadja Graßmeier, Ernährungswissenschaftlerin
Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. M. Waitz
Datum: Januar 2012
Quellen:
Laukner, A.: Hunde füttern. Ulmer, Stuttgart 2006
Tierheim Wangering: www.tierheim-wangering.de (Abruf: 01/2012)
Sommerberg, C.: Unser erster Hund. Books on Demand, Norderstedt 2010

 

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