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Gewebeproben-Entnahme (Biopsie) bei Tieren

 

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© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Definition:

Rasur Kater

Vor einer Gewebeprobe-Entnahme bei Tier wird die relevante Hautpartie geschoren. Foto: vetproduction

Was ist eine Gewebeproben-Entnahme (Biopsie) bei Tieren?

Bei einer Gewebeproben-Entnahme (Biopsie) bei Tieren wird untersucht, ob in einem Gewebe des Tieres Zellen verändert sind. Dazu entnimmt der Tierarzt ein kleines Stück Gewebe mit einer Biopsienadel, einem Stanzinstrument oder einem Skalpell.

Eine Biopsie bei Tieren kann an unterschiedlichen Geweben durchgeführt werden und gibt Aufschluss über eine Vielfalt von Erkrankungen, die mit Zellveränderungen einhergehen. Es ist möglich, Gewebeproben der Haut, Knochen, Muskeln, Lymphknoten und inneren Organe zu entnehmen.

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Durchführung:

Wie wird eine Gewebeproben-Entnahme (Biopsie) bei Tieren durchgeführt?

Für die Gewebeproben-Entnahme (Biopsie) bei Tieren schließt der Tierarzt zunächst durch eine Blutuntersuchung aus, dass die Blutgerinnung beim Tier gestört ist. Danach wird die relevante Hautpartie geschoren. Der Tierarzt spritzt ein örtliches Betäubungsmittel und führt die Biopsie durch. Es ist sinnvoll, zwei bis drei Gewebeproben zu entnehmen, um eine genauere Diagnose zu erhalten. Es gibt verschiedene Biopsie-Methoden.

Oberflächliche Gewebeproben bei Tieren lassen sich am einfachsten mit sogenannten Hautstanzen gewinnen. Diese stanzen die Probe durch ihren scharfen Rand aus der Haut, wenn der Tierarzt das Instrument leicht andrückt und dreht. Die Gewebeproben sind etwa drei bis sieben Millimeter groß. Sind nur einige Hautzellen für die Untersuchung notwendig, macht der Tierarzt ein sogenanntes Hautgeschabsel. Dabei kratzt er an der zu untersuchenden Stelle Hautzellen ab, bis es leicht blutet und streicht die Probe auf einem Objektträger aus.

Tiefere Gewebeproben oder Proben von inneren Organen entnimmt der Tierarzt mit speziellen Biopsie-Hohlnadeln. Das Probenmaterial hat einen Durchmesser von etwa ein bis zwei Millimeter. Führt der Tierarzt eine Gewebeproben-Entnahme beim Tier an den Bauchorganen durch, ist es sinnvoll, mit einem Ultraschall-Gerät die Position der Biopsie-Hohlnadel zu kontrollieren.

Für eine Biopsie von Knochengewebe verwendet der Tierarzt einen sogenannten Trepan, eine Art Miniatur-Bohrer. Die Entnahme wird mit einer Röntgen-Untersuchung oder einer Computertomografie (CT) kontrolliert.

Manchmal ist es notwendig, eine Gewebeprobe beim Tier chirurgisch zu entnehmen. Dabei schneidet der Tierarzt ein kleines Stück Gewebe mit einem Skalpell ab. Dazu ist eine Vollnarkose des Tieres notwendig. Diese Technik wird daher in der Regel im Rahmen anderer Untersuchungsverfahren wie der Bauchspiegelung (Laparoskopie) angewendet.

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