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Blutzucker-Messung bei Tieren

 

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Themen-Special:Juckreiz beim Hund

© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Definition:

Hund bei der Blutzucker Messung

Das abgenommene Blut wird auf einen Blutzucker-Teststreifen getropft. Foto: vetproduction

Was ist eine Blutzucker-Messung bei Tieren?

Mit einer Blutzucker-Messung bei Tieren wird untersucht, wie viel Zucker (Glukose) sich im Blut des Tieres befindet. Eine Blutzucker-Messung kann der Tierarzt oder der Tierbesitzer selbst durchführen. Da für die Blutzucker-Messung Kapillarblut des Tieres benötigt wird, ist es nicht notwendig, eine Vene zu punktieren. Es reicht also eine kleine Einstichstelle beispielweise am Ohr, um einen Tropfen Blut für die Untersuchung zu gewinnen.

Im Blut des Tieres können erhöhte oder verminderte Blutzucker-Konzentrationen festgestellt werden, die zum Beispiel bei Diabetes mellitus, Schilddrüsen- oder Lebererkrankungen sowie bei Stress auftreten. Meistens wird die Blutzucker-Messung bei Tieren durchgeführt, um einen Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) zu erkennen beziehungsweise um zu überprüfen, ob eine Diabetes-Therapie wirkt.

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Durchführung:

Wie wird eine Blutzucker-Messung bei Tieren durchgeführt?

Für eine Blutzucker-Messung bei Tieren sticht der Tierbesitzer oder der Tierarzt mit einer kleinen Lanzette in die Haut des Tieres und gewinnt so einen Tropfen Blut. Beim Hund ist zum Beispiel das Ohr eine geeignete Stelle. Das Blut wird mit einem Teststreifen aufgenommen und mit einem tragbaren Blutzucker-Messgerät analysiert. Tierhalter können so zu Hause über einen längeren Zeitraum den Blutzucker-Wert ihres Tieres regelmäßig kontrollieren.

Die Konzentration an Blutzucker (Glukose) im Blut ist bei Tieren unter anderem vermindert, wenn das Tier zu wenig frisst, zu viel Insulin (ein Hormon, das den Blutzucker-Spiegel im Blut senkt) ausgeschüttet wird, bei Durchfall oder einer Schilddrüsen-Unterfunktion (Hypothyreose).

Zu hohe Blutzucker-Werte können zum Beispiel auf einen Diabetes mellitus beim Tier hinweisen. Um die Diabetes-Therapie zu überwachen, ist es ratsam, dass man als Tierbesitzer den Blutzucker seines Tieres regelmäßig vor der Fütterung misst, sowie regelmäßig zur Kontrolle beim Tierarzt geht.

Zu hohe Blutzucker-Werte sind aber nicht immer Anzeichen einer Erkrankung des Tieres; sie können beispielsweise auch bei Stress auftreten, vor allem bei Katzen.

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